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The Rockaholic Connection Die Rockaholic Connection versteht sich als subkultureller Zusammenschluß in der Gegend in und um das ganze Rhein-Main-Gebiet. Wir haben uns den Rock'n Roll auf die Fahnen geschrieben. Die Connection plant nicht nur selbst Konzerte, Record Hops, Nighter und Partys. Wir supporten die Szene.

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Alt 07.06.2010, 23:11   Angehört: The Kings of Nuthin' - "Old Habits Die Hard #1
Swingin'M
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Idee Angehört: The Kings of Nuthin' - "Old Habits Die Hard

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Könnte ich eine Reise durch die USA machen, gäbe es bestimmte Städte, die auf jeden Fall ein Muss wären und wo ich auf jeden Fall aufgrund der dortigen Musikszene eine Zwischenstop einlegen würde. Dies wäre neben New York, Los Angeles, Memphis und New Orleans natürlich auch Boston. Was diese Stadt an außergewöhnlichen Bands hervorgebracht hat, ist unglaublich. Und neben den Mighty Mighty Bosstones und Dropkick Murphys - um mal die Flagschiffe zu nennen - gehören natürlich auch die Kings of Nuthin' dazu. Diese Reihen sich zu weiteren unglaublichen Bands wie SS Decontrol(rip), Blood for Blood, Death Before Dishonor oder The Unseen (rip) ein.

Und nun ist es soweit. Nach 5 Jahren kommt auch hierzulande das neue Machwerk der Boston Knockouts (wie sich die Kings of Nuthin' früher nannten) heraus namens "Old Habits Die Hard". Und das 18-Track-starke Album muss sich natürlich den Vergleich zum Vorgänger-Album "Punkrock Rhythm'n Blues" stellen. Hier fahren sie konsequent ihre Linie aus einer Symbiose aus Punkrock und Rhythm'n Blues weiter. Dieser Stil, der von der Stimme von Torr Skog perfektioniert wird, macht natürlich die Einzigartigkeit aus. Und das ist das Spezielle, womit die Bostoner Bands aufwarten. Sie haben, seien es die Bosstones oder die Murphys, eine einzigartige Note wie in den Fällen Folk- oder Ska-Punk. Und die Kings machen halt Punk mit einer Big-Band. Doch trotzdem will sich der Erfolg nicht auf ganz großer Ebene einstellen. Obgleich sie Touren mit Szene-Größen aufweisen können (u.a. Nekromantix, Demented Are Go, natürlich viele der Bostoner Bands, etc.), können sie zumindest in Europa nicht alleine Hallen voll machen. Und da stellt sich die Frage, woran das liegt. Und hierzu sollten wir uns nun endlich das neue Album anschauen. Meines Wissens ist es in den Staaten schon 2008 rausgekommen, ob es an dem deutschen Label "People Like You" lag, dass es erst so spät gekommen ist, weiß ich nicht. Dafür aber in drei verschiedenen Varianten, einmal Standard, einmal Limited mit Bonus-DVD und zwei Extra-Songs und einmal auf grünen Vinyl.
Und nach den ersten Durchläufen stellt sich die Frage: Was ist hängen geblieben? Nun, erstaunlich wenig. Kings of Nuthin'-Einerlei. Doch die Überhits fallen nicht sofort ins Auge. Als (Hobby-)DJ sucht man ja immer sofort nach den Songs, die man auflegen würde um die Meute zum Tanzen zu bringen. Und da war auf "Punkrock Rhythm'n Blues" einfach mehr. Erst beim wiederholten Male gibt es Lieder, die auffallen.
So startet das Album mit Kings of Nuthin'-Standard. Schnell vorgeprescht, Bläser und Klavier im Hintergrund unterstützen die Melodie, Torr singt schnell und bissig, die obligatorische Mitgröhl-Phrase, dazu das obligatorische Gitarrensolo. Und so ist das Album eine Berg- und Talfahrt, aber auf hohem Niveau. Während Kings of Nuthin'-Standards sich abwechseln, gibt es jedoch Songs, die aus der Masse herausstechen. So ist "Old Habits" ein Song, der sofort zum Mitsingen einlädt. Ein wenig die Geschwindigkeit herausgenommen, zeigen sich die wahren Stärken der Kings darin. Ein Song, den ich wahrlich auflegen würde. "The List" ist herrlich dreckig und zaubert einem ein böses Grinsen ins Gesicht. Weitere Lichter sind "Shitsville USA", "Silver City", das mit einem wunderbaren Duett zwischen Torr und Stephanie Dougherty (Sängerin der Bostoner Band Deadly Sins) aufwartet, "Man Down", welches nur instrumental ist, "Rhythm and Booze" und das ganz langsame und abschließende Trauerstück "Congratulations", welches mit einer melancholischen Geige glänzt. Doch das sind nur eine handvoll Songs. Die anderen sind fast nicht erwähnenswert. Typische Kings of Nuthin'-Songs, nach guter "Play or Die"-Manier heruntergebrettert und ebenso wieder aus dem aktiven Gedächtnis gehauen. Und vielleicht ist das der Grund, warum sie nicht in der ganz hohen Liga bei den Murphys und den Bosstones spielen. Aber vielleicht wollen sie das auch gar nicht.
Und so kann ich das Album zwar allen Fans bedenkenlos empfehlen, aber allen anderen würde ich eher den Vorgänger ans Herz legen.


Swingin'M /Connection
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Alt 13.07.2013, 21:30   Angehört: The Kings of Nuthin' - "Old Habits Die Hard #2
Mad Paddy
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The Kings Of Nuthin' - Sänger verstorben
Um die Kings Of Nuthin' war es zuletzt eher still, ihr letztes reguläres Album liegt über drei Jahre zurück. Am Samstag ist Frontmann Torr Skoog verstorben. Die Ursache ist noch nicht bekannt.

Ende der 90er in Boston/Massachusetts unter dem Namen The Boston Blackouts gegründet und 1999 in The Kings Of Nuthin' umbenannt, macht sich die Band lokal schnell einen Namen in Rockabilly- und Psychobilly-Kreisen. Vor allem ihre Liveshows genießen rasch Kultstatus - chaotisches Bühnengebaren und brennende Klaviere inklusive. Über zehn Jahre hinweg veröffentlicht die neunköpfige Band fünf Studioalben, zuletzt 2010 "Old Habits Die Hard".

Wie jetzt bekannt wurde ist Torr Skoog, der Frontmann der Band, am 8. Juni verstorben. Genauere Umstände sind bisher nicht bekannt. Die Band hat via Facebook ein kurzes Statement veröffentlicht: "Wie ihr vielleicht gehört habt, betrauern wir den Verlust von Torr Skoog - der beste Freund, Bandkollege, die beste Rettungsleine und eine Inspration für alle. Unsere Herzen sind bei seiner Familie, seinen Freunden und bei allen, die verstehen, wie glücklich wir waren ihn in unserem Leben zu haben."

Kein fröhlicher Start ins Forum, ich weiß
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